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Fallstudie: Wie GmbH-Geschäftsführer ihr Gehalt systematisch verdreifachen und ihre Steuerlast um bis zu 60 % senken – mit zwei Hebeln, die im Steuerrecht schwarz auf weiß verankert sind, aber in der Praxis so gut wie nie kombiniert werden

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Die Frage ist: Warum eigentlich nicht?

Wenn eine Steuerstrategie die Gesamtbelastung eines GmbH-Geschäftsführers um bis zu 60 % senkt, vollständig im deutschen Steuerrecht verankert ist und in der Praxis nachweisbar funktioniert – wäre es dann nicht logisch, dass jeder Steuerberater in Deutschland sie kennt?

Doch genau das Gegenteil ist der Fall.

Denn was hier gerade in einer kleinen, aber wachsenden Gruppe von GmbH-Geschäftsführern passiert, geschieht weitgehend unter dem Radar der klassischen Steuerberatungslandschaft – in einem Bereich, den die meisten Kanzleien weder aktiv anbieten noch systematisch beherrschen.

Die Rede ist von einer Kombinationsstrategie, die zwei seit Jahren existierende Instrumente aus dem Einkommensteuerrecht zusammenführt – und damit ein Ergebnis erzeugt, das die meisten Unternehmer beim ersten Hinsehen schlicht nicht für möglich halten: ein nahezu steuerfreies Geschäftsführergehalt bei gleichzeitiger Senkung der GmbH-Steuerlast.

Der Name dieser Strategie in der Praxis: Brutto für Netto.

Während der Begriff in Fachkreisen gelegentlich auftaucht, ist die konkrete Umsetzung – also die gezielte Kombination beider Hebel zu einer funktionierenden Gesamtarchitektur – in der breiten Steuerberatungspraxis praktisch nicht existent.

Und genau an diesem Punkt beginnt eine der derzeit wirksamsten und gleichzeitig am wenigsten genutzten Steuerstrategien für GmbH-Geschäftsführer in Deutschland.

Das Ausgangsproblem: Warum GmbH-Geschäftsführer fast die Hälfte ihres Gewinns abgeben

Die Steuerbelastung für geschäftsführende Gesellschafter einer GmbH ist in Deutschland mehrschichtig – und in der Summe erheblich.

Auf Unternehmensseite zahlt die GmbH rund 30 % auf den Gewinn – Körperschaftsteuer (15 % zzgl. Solidaritätszuschlag) plus Gewerbesteuer. Auf der privaten Seite greift auf das Geschäftsführergehalt der progressive Einkommensteuertarif – ab einem zu versteuernden Einkommen von 69.879 Euro bereits der Spitzensteuersatz von 42 %. Und wer sich den verbleibenden GmbH-Gewinn ausschütten will, zahlt auf Gesellschafterebene nochmal 25 % Kapitalertragsteuer.

Die Gesamtbelastung nähert sich damit der 50-Prozent-Marke. Von jedem erwirtschafteten Euro bleibt am Ende kaum die Hälfte.

Die Reaktion der meisten GmbH-Geschäftsführer ist nachvollziehbar: Sie zahlen sich ein möglichst niedriges Gehalt – 60.000, 70.000, vielleicht 80.000 Euro – und lassen den Rest in der GmbH. Das senkt die private Steuerlast. Aber der Gewinn liegt in der GmbH fest. Ohne Ausschüttung kein Zugriff – und Ausschüttungen werden erneut besteuert.

Was viele nicht wissen:

Genau dieses niedrige Gehalt ist in vielen Fällen die teuerste Entscheidung, die ein GmbH-Geschäftsführer treffen kann.

Denn es gibt einen Weg, der genau andersherum funktioniert.

Die Strategie: Gehalt verdreifachen, Steuerlast senken – gleichzeitig

Die Grundidee klingt kontraintuitiv: Statt das Geschäftsführergehalt niedrig zu halten, wird es gezielt und substanziell angehoben.

Die logische Frage: Würde das nicht die private Steuerlast massiv erhöhen?

Ja – wenn man nichts weiter tut.

Aber genau hier setzen zwei Hebel an, die diese Strategie so wirksam machen. Beide sind im deutschen Steuerrecht ausdrücklich vorgesehen. Beide sind seit Jahren verfügbar. Und beide sind einzeln schon stark – in Kombination entfalten sie eine sechsstellige Wirkung.

Hebel 1: Der Investitionsabzugsbetrag (IAB)

Der IAB nach § 7g EStG ermöglicht es, bis zu 50 % einer geplanten Investition in bewegliche Wirtschaftsgüter bereits im laufenden Jahr steuerlich geltend zu machen – bevor ein einziger Euro ausgegeben wurde. Bei einer geplanten Investition von 400.000 Euro ergibt das einen sofort wirksamen Abzugsbetrag von 200.000 Euro.

Dazu kommt: Nach der Investition lassen sich zusätzlich 40 % des Restbuchwerts als Sonderabschreibung geltend machen. In Kombination mit dem IAB können so rund 30 % der gesamten Investitionskosten als Steuerrückerstattung zurückgeholt werden.

Hebel 2: Die Lohnsteuerermäßigung

Der zweite Hebel sorgt dafür, dass die Steuerwirkung des IAB nicht erst über die Steuererklärung im Folgejahr zurückfließt – sondern direkt auf der monatlichen Gehaltsabrechnung ankommt.

Über einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung beim Finanzamt wird der IAB vorab als Freibetrag eingetragen. Die eigene GmbH behält ab sofort weniger Lohnsteuer ein. Das Geld kommt nicht erst mit der Steuererklärung zurück – es landet direkt auf dem Konto, jeden Monat.

Der Schlüssel: Die Kombination

Das erhöhte GF-Gehalt wird auf der privaten Seite durch den IAB-Freibetrag nahezu vollständig steuerlich neutralisiert. Gleichzeitig sinkt die GmbH-Steuer, weil das höhere Gehalt den Unternehmensgewinn mindert.

Doppelter Effekt. Auf beiden Ebenen. Sechsstellige Wirkung.

In einer konkreten Fallstudie, die Vestra Wirtschaftskanzlei öffentlich dokumentiert hat, sieht das Ergebnis so aus:

Ein GmbH-Geschäftsführer hebt sein Gehalt von 70.000 Euro auf 270.000 Euro an. Die GmbH spart 60.000 Euro an Unternehmenssteuer. Sein Nettogehalt steigt von 51.065 Euro auf 252.065 Euro. Der Systemgesamtvorteil – GmbH und privat zusammengerechnet – liegt bei rund 150.000 Euro. Pro Jahr. Für eine einzige GmbH.

Warum diese Strategie kaum bekannt ist – obwohl sie im Gesetz steht

Die Antwort ist strukturell – und hat nichts mit fehlender Legalität zu tun.

Die Ausbildung zum Steuerberater nach § 37 Abs. 3 StBerG fokussiert Buchhaltung, Abschlüsse und Deklaration. Steuergestaltung – also die vorausschauende, strategische Planung von Steuerarchitekturen – taucht als eigenständiges Prüfungsfach nicht auf.

Die Vergütung nach StBVV belohnt Verwaltungsarbeit mit festen Gebühren. Gestaltungsberatung erfordert eine separate Honorarvereinbarung, die viele Kanzleien schlicht nicht anbieten.

Und der Fachkräftemangel verschärft das Problem: Laut STAX 2024 – der repräsentativen Branchenerhebung der Bundessteuerberaterkammer – konnten nur 23 % der Einzelkanzleien alle offenen Stellen besetzen. Bei dieser Auslastung bleibt für proaktive Strukturplanung keine Kapazität.

Das heißt: Die einzelnen Instrumente – IAB, Lohnsteuerermäßigung – sind den meisten Steuerberatern durchaus bekannt. Aber die gezielte Kombination beider Hebel zu einer funktionierenden Gesamtstrategie wird in der klassischen Kanzleipraxis nicht entwickelt.

Genau das beginnt sich jetzt zu ändern.

Vestra Wirtschaftskanzlei: Die Instanz, die Brutto für Netto umsetzt

Im Zentrum dieser Entwicklung steht Marvin Großkrüger, Gründer der Vestra Wirtschaftskanzlei – selbst Unternehmer seit 2006, mit Erfahrung im Aufbau und Verkauf mehrerer Unternehmen, Holdingstrukturen und Auslandsgesellschaften.

Großkrüger hat das Problem, das viele GmbH-Geschäftsführer kennen, am eigenen Leib erfahren: Steuerberater, die exzellent verwalten, aber nicht gestalten. Coachings, die Wissen liefern, aber keine Umsetzung. Und am Ende: Niemand, der die Gesamtstruktur im Blick hat.

Was er und sein Team bei Vestra tun, ist im Kern einfach:

Sie analysieren die gesamte Ausgangssituation eines GmbH-Geschäftsführers – nicht nur das Gehalt, sondern Unternehmen, Privatvermögen, Immobilien, Investments, Familie, Haftung, Nachfolge. Daraus entwickeln sie eine individuelle Zielstruktur, priorisieren die Maßnahmen und koordinieren die Umsetzung – mit erfahrenen Steuerberatern, Fachanwälten und Spezialisten aus einem eigenen Netzwerk.

Kein Coaching. Kein Kurs. Sondern ein Done-for-You-Umsetzungspartner, der Steuerarchitektur von der Analyse bis zum Ergebnis begleitet.

Die Brutto-für-Netto-Strategie ist dabei einer von mehreren Hebeln – aber laut Großkrüger derjenige, der bei GmbH-Geschäftsführern regelmäßig die größte Sofortwirkung entfaltet.

Anders als bei Steuercoachings oder YouTube-Wissen braucht es hier keinen Geschäftsführer, der selbst zum Steuerexperten wird. Die Koordination zwischen GmbH-Ebene, privater Ebene, Investitionsplanung und Freibetrag-Antrag liegt vollständig bei Vestra.

Die Strategie funktioniert für GmbH-Geschäftsführer, die:

In der Fallstudie zeigt Vestra, wie genau das funktioniert

In einer kostenfreien Fallstudie zeigt Vestra die Brutto-für-Netto-Strategie im Detail – mit konkreten Zahlen, der vollständigen Berechnung und einer Schritt-für-Schritt-Aufschlüsselung beider Mechanismen.

[Photo of Vestra Logo with a Link on it to the VSL LP]

Du erfährst unter anderem:

Fazit: Diese Strategie ist nicht nur die wirksamste – sie ist auch die am meisten übersehene

Wenn du als GmbH-Geschäftsführer mehr als 100.000 Euro Gewinn erzielst und bisher dein Gehalt niedrig gehalten hast, um Steuern zu sparen – dann ist jetzt der Moment, diese Annahme zu hinterfragen.

Denn mit der Brutto-für-Netto-Strategie profitierst du nicht von einem Trick. Du nutzt das, was das deutsche Steuerrecht ausdrücklich vorsieht – nur eben so, wie es fast niemand kombiniert.

Die vollständige Fallstudie ist kostenfrei verfügbar. Wenn du verstehen willst, wie die Strategie funktioniert, die in der Praxis regelmäßig sechsstellige Steuervorteile erzeugt – und warum sie in keiner Kanzlei aktiv angeboten wird:

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Was du heute nicht prüfst, zahlst du nächstes Jahr wahrscheinlich weiter. Und das Jahr danach auch.

Tags: GmbH Steuern

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